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Hovorany

default_foto_logo.png Die Gemeinde Hovorany befindet sich in der bedeutenden Weinbauregion Dolnomoravský úval (Niedermährische Talsenke), die dank ihrer Qualitätsweine hervorsticht.

Beschreibung
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Die Kellergasse

Die erste urkundliche Erwähnung über den Anbau der Weinrebe findet man bereits in der Gründungsurkunde der Gemeinde. Derzeit stehen mehr als 200 ha für den Anbau der Weinrebe überwiegend an südlichen Hängen in der Gemarkung der Gemeinde zur Verfügung.

Weinkeller sind in 3 Standorten zu finden: Na Benátkách, Hluboká cesta, Břehy. Die Gemeinde Hovorany ist im Tal eingeklemmt, hiesige Abhänge wurden seit jeher zur Kellergründung genutzt. Deshalb entstand keine historische Kellergasse im Dorf – jeder Bauherr hatte einen Keller hinter seinem Haus. Im Vergleich mit den benachbarten Gemeinden sind die Keller von Hovorany jüngerer Datierung, sie entstanden erst in der zweiten Hälfte des letzten Jahrhunderts. Sie sind jedoch schön und gepflegt, insbesondere die Straße Hluboká cesta, welche der Weinradweg Mutěnická passiert.

Die älteste Kellergasse in der Gemeinde ist Benátky (Venezien), kurz nach dem 2. Weltkrieg aufgebaut. Die Weinkellerhäuschen spiegeln sich in der Wasseroberflächte des hiesigen Teiches und bringen das malerische Bild der ganzen Umgebung zur Vollkommenheit. Im Hinblick auf Geschichte, Typologie und Alter der Keller sind die wertvollsten Winzerobjekte von Hovorany in Form der geschossigen Presshäuser mit Speicher am Dorfrand, an der Straße nach Šardice zu finden. Die großen geschossigen Bauten mit rechteckiger Front wurden außerhalb der Ortschaft zu jener Zeit errichtet, als die Kirche den Dorfanfang bildete. Daraus kann man schließen, dass diese Bauten zu Mitte des 19. Jahrhunderts entstanden sind.

Bemerkenswert:

Zur Riede zwischen Hovorany und Karlín, die man als Jezovítky nennt, wird eine der interessantesten hiesigen Sagen erzählt. In früheren Zeiten sollten hier Jesuiten ein Kloster haben und ihnen gehörten auch umliegende Felder und Weingärten. Im Kloster wurde eine Menge vom Gold und Silber aufbewahrt, Klosterkeller beherbergten viele Fässer mit gutem Wein. Und die Legende verspricht, wenn einmal in Hovorany passiert, dass keine Trauben gelesen werden, dann öffnet sich die Riede Jezovítky, der größte Fass platzt und der Wein schwemmt den Schatz heraus. Es tauchen auch weitere Weinfässer auf, die in Jezovítky für schlimmere Zeiten verborgen sind.

Weitere Infos:

Spolek Hovoranských vinařů, o.s. (Winzerverein von Hovorany) - http://www.vinozhovoran.cz/


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